1. Unterschriftenaktion zur Reform der Schülervertretung gestartet

    SU-Kreisvorsitzender Tippmann: „Wir wollen mehr Demokratie und Transparenz!“
    Landesweit begann am heutigen Dienstag eine Unterschriftenaktion der Schüler Union Hessen, die die Landesregierung zu einer Reform der gesetzlichen Kreis- und Landesschülervertretung auffordert. Die Schüler Union fordert als größte politische Schülerorganisation in Hessen schon lange eine umfassende Strukturreform im hessischen Schülervertretungswesen. „Die Kreis- und Landesschülervertretungen leiden aktuell an einem massiven Legitimationsproblem. Kaum ein Schüler hat jemals von seinem gesetzlichen Vertreter gehört. Viele wissen nicht einmal, dass es sie gibt.“ so der Kreisvorsitzende der Schüler Union Darmstadt und Darmstadt-Dieburg, Jannis Tippmann. Das aktuelle Rätewahlsystem mit vielen Gremien sei äußerst kompliziert und intransparent. „Wir möchten, dass künftig der Landesschulsprecher und die Schülerräte auf allen Ebenen direkt von der hessischen Schülerschaft gewählt werden. Damit wird sichergestellt, dass die LSV künftig auch wirklich politisch für die Interessen der Mehrheit der Schüler eintritt.“ sagte dazu Tippmann weiter. So sei es in der Vergangenheit häufig zu politischer Einseitigkeit und sogar zweifelhafter Kassenführung gekommen. Nicht zuletzt aus diesem Grund, habe sich das Kultusministerium vor einigen Wochen entschieden, den Landesschülervertretern den Zugriff auf ihre Haushaltsmittel von jährlich 79.500€ einzuschränken. Abschließend meinte dazu Tippmann: „Wir wollen in Hessen Schülervertretungen, die ihren Namen auch wirklich verdienen. Dazu braucht es eine Reform. Häufig wird erwidert, ein Direktwahlsystem wäre zu aufwendig, doch im Angesicht der Möglichkeiten des digitalen Zeitalters ist dieses Argument wenig nachvollziehbar. Wir wollen Hessen zu einem Vorreiter im Bezug auf die demokratische Verfasstheit der Schülervertretungen machen.“
    Mehr Informationen dazu unter: www.sv-reform.de

  2. Schüler Union Darmstadt & Darmstadt-Dieburg wählt neuen Vorstand

    Bei ihrer Jahreshauptversammlung hat die Schüler Union Darmstadt & Darmstadt-Dieburg einen neuen Vorstand gewählt. Jana Lautenschläger (17) gab das Amt des Vorsitzenden an ihren bisherigen Geschäftsführer Jannis Tippmann (16) aus Darmstadt ab. Zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurde erneut Alexandra Weiler (16) gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Kreisgeschäftsführerin Sepideh Ziaiyan Pour (17), sowie die Beisitzer Zibo Zhang (16), Jan Franze (17), Ruben Danz (19) und Jonas Lautenschläger (13).
    „Mit dem neuen Vorstand, bestehend aus einer guten Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern, wurde eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit im kommenden Geschäftsjahr gelegt. Eine starke Schüler Union ist wichtig, um auch weiterhin die Interessen der Schülerinnen und Schüler in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg gegenüber der Politik erfolgreich vertreten zu können“, so der neue Vorsitzende, Jannis Tippmann.
    Außerdem bedankte sich der neue Vorstand bei Jana Lautenschläger für ihre Arbeit im letzten Jahr und würdigte ihre Anstrengungen.
    „Für das kommende Geschäftsjahr haben wir uns viele Aktionen und Veranstaltungen vorgenommen. Wir blicken mit viel Zuversicht auf die bevorstehenden Aufgaben und freuen uns auf ein spannendes Jahr“, so Tippmann abschließend.

  3. Schüler Union fordert stärkere Beteiligung von Schülern und Eltern bei der Umstellung laufender Jahrgänge auf G9

    Die Schüler Union Darmstadt und Darmstadt-Dieburg (SU) sieht den Prozess der Umstellung bereits laufender Jahrgänge auf G9 im Landkreis Darmstadt-Dieburg kritisch und fordert, dass Schüler und Eltern in einem früheren Stadium des Prozesses mit einbezogen werden.

    Hierzu die Kreisvorsitzende der SU, Jana Lautenschläger: „Die Regelung der hessischen Landesregierung, Schulen selbst entscheiden zu lassen, ob sie G8 oder G9 bevorzugen, war bereits ein Schritt in die richtige Richtung zu mehr Teilhabe von Schülern und Eltern am Entscheidungsprozess. Dass Eltern und Schüler allerdings erst ein Mitspracherecht haben, sobald die Lehrer eine Vorentscheidung getroffen haben, schadet dem gesamten Prozess und der Akzeptanz in der Eltern- und Schülerschaft.“
    So bieten nur drei weiterführende Schulen im Landkreis G9 nach den Sommerferien auch für laufende Jahrgänge an, obwohl von Seiten der Eltern die Forderung nach mehr Schulen, deren laufende Jahrgänge zu G9 zurückkehren sollen, besteht. „Auch wenn an jeder Schule andere Rahmenbedingungen herrschen, die den Aufwand für eine Rückkehr bereits bestehender Jahrgänge steigern oder einen Umstieg unmöglich machen, ist es wichtig, den Prozess nicht mit einem Votum der Lehrerschaft zu beenden. Eltern und Schülern muss hierbei ein Mitspracherecht eingeräumt werden. Dieses würde nicht nur unter Umständen den Ausgang beeinflussen, sondern auch die Akzeptanz bei Schülern und Eltern steigern, selbst falls nicht das gewünschte Ergebnis erzielt wird, da die Entscheidung so transparent und unter Einbezug von zwei wichtigen Gruppen für den „Schulfrieden“ getroffen wird“, so der Kreisgeschäftsführer, Jannis Tippmann, abschließend.

  4. Neuer Vorstand gewählt

    Die Schüler Union Darmstadt/Darmstadt-Dieburg (SU) hat bei ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Christoph Völzke (19) gab den Kreisvorsitz an seine bisherige Stellvertreterin Jana Lautenschläger (16) ab. Zum Vorstand gehören Alexandra Weiler (15) als stellvertretende Kreisvorsitzende, Jannis Tippmann (15) als Geschäftsführer. Zu Beisitzern wurden Ann-Katrin Brockmann (17), Valerie Kramer (18), Zibo Zhang (15) und Yannick Trischberger (17) gewählt.

    „Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit im nächsten Jahr  und vor allem auf den uns bevorstehenden Wahlkampf“ so Lautenschläger, die die Lichtenbergschule in Darmstadt besucht. Weiter sagte sie: „Der neue Vorstand besteht aus einer guten Mischung von erfahrenen und noch recht jungen Mitgliedern. Wir werden unsere Arbeit gewissenhaft und im Sinne der Schülerinnen und Schüler aus der Stadt Darmstadt und dem Kreis Darmstadt-Dieburg leisten. Ich bin mir sicher, dass wir eine Menge bewegen können.“

    Der neue Vorstand bedankte sich außerdem sehr herzlich bei Christoph Völzke für seine im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Christoph habe dabei viel Zeit und Energie in die Schüler Union gesteckt. Das werde sich der neue Vorstand zum Vorbild nehmen.

    „Wir blicken mit Optimismus und Neugier auf die vor uns liegende Arbeit. Es wird sicherlich ein spannendes Jahr werden und wir werden mit aller Kraft versuchen die Schüler aus Darmstadt und Darmstadt-Dieburg gut zu vertreten“ erklärte  Alexandra Weiler abschließend.

  5. Stammtisch der SU Darmstadt & Darmstadt-Dieburg

     

    Am Freitag, den 4.1.2013 traf sich die Schüler Union Darmstadt & Darmstadt-Dieburg zum Stammtisch in der Aussi Bar. In lockerer Atmosphäre wurde unter anderem Aktionen und Termine für das kommende Jahr geplant. Gemeinsam mit dem frisch gewählten Vorsitzenden der Schüler Union Groß-Gerau, Niklas Flörsch, der als Gast bei uns war, haben wir außerdem, wie man als große Kreisverbände gemeinsam arbeiten kann.

     

    Bei unserem ersten Termin im neuen Jahr haben wir natürlich auch das vergangene Jahr 2012 Revue passieren lassen. Für die SU Darmstadt & Darmstadt-Dieburg war dieses sehr erfolgreich verlaufen. Vor allem die Wahl unseres Ehrenvorsitzenden Leopold Born zum Bundesvorsitzenden der Schüler Union Deutschlands hat uns sehr gefreut und bestärkt uns in unserer Arbeit für die Schülerinnen und Schüler in Darmstadt.

     

     

  6. Nächste Vorstandssitzung

    Liebe Freunde,

    die nächste Vorstandssitzung findet am 31.08.2012 um 17.00 Uhr im Nachrichtentreffen Darstadt statt. Wir werden den Leitantrag zum nächsten Landessausschuss am 08.09.2012 besprechen.

    Bis dahin

     

  7. Schüler Union gegen weitere Gründungen von integrierten Gesamtschulen

    Die Schüler Union Darmstadt & Darmstadt-Dieburg spricht sich gegen weitere Gründungen von integrierten Gesamtschulen aus. 
    Integrierte Gesamtschulen kennzeichnen sich dadurch, dass anders als bei kooperativen Gesamtschulen, die Schüler nicht in Gymnasial-, Real- und Hauptschulzweigen, sondern alle zusammen ungeachtet ihrer Stärken und Schwächen gemeinsam lernen. Dieses System hält die Schüler Union für fragwürdig. „Schüler mit vollkommen unterschiedlichen Begabungen gleichzeitig zu unterrichten ist ein veraltetes Konzept, das immer große Schwierigkeiten mit sich bringt“ so der Vorsitzende der Schüler Union Darmstadt & Darmstadt Dieburg, Christoph Völzke. Weiter sagte er: „Entweder werden die leistungsstärkeren Schüler unterfordert oder die leistungsschwächeren überfordert, was in beiden Fällen zu Demotivation führt. Ein Schulsystem hat den Anspruch auf die Stärken jedes Schülers individuell einzugehen, was hierbei nicht gegeben sein kann.“
    Ein weiteres Problem, was besonders in ländlichen Gebieten auftritt, wo unter den rot-grünen Landesregierungen zahlreiche integrierte Gesamtschulen geschaffen wurden, ist die Flucht auf städtische Gymnasien, da die Chance auf einen erfolgreichen Eintritt in die gymnasiale Oberstufe dort deutlich höher ist. „Derartige Konzepte schwächen nicht nur strukturschwache, ländliche Gegenden sondern wirkt sich im Allgemeinen absolut kontraproduktiv auf das hessische Schulsystem aus! Integrierte Gesamtschulen klangen möglicherweise in den 70er Jahren modern, heute ist es veraltet und erwiesen gescheitert!“, so Völzke abschließend.

  8. Schüler Union gegen modularisierte Oberstufe

    Die Schüler Union, Hessens größte politische Schülerorganisation stellt sich entschieden gegen das von der Landesschülervertretung eingeworfene Konzept der modularisierten Oberstufe.
    Diese Idee sieht nach einer 6-jährigen Mittelstufe für alle Schüler eine aus verschiedenen Modulen aufgebaute Oberstufe vor, bei der es dem Schüler selbst überlassen werden soll, ob er die Oberstufe in 2, 3 oder 4 Jahren abschließen soll. Wir als Schüler Union, halten dieses Konzept in keinem Fall für zielführend.
    Der Vorsitzende der Schüler Union Darmstadt & Darmstadt-Dieburg, Christoph Völzke, stellt sich klar gegen den Vorschlag der Landesschülervertretung. „Es ist paradox eine Mittelstufe, bei der es durchaus viel Spielraum bei Kürzungen von Inhalten gibt, wieder komplett auf 6 Jahre zu erweitern, aber gleichzeitig zu glauben, dass es möglich sei, die ohnehin schon stark komprimierten Inhalte der Oberstufe eventuell auf 2 Jahre zu verkürzen.“

    Eine weitere Konsequenz dieses Konzeptes wäre ein Verlust der in den letzten Jahren durch G8 gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit Hessens. Sowohl national, wie auch international hätte das Konzept der modularisierten Oberstufe langfristige negative ökonomische Konsequenzen für unser Bundesland. „Gerade vor dem Hinblick des demografischen Wandels und der steigenden internationalen Konkurrenz der letzten Jahre, darf man keine Konzepte entwickeln, die in einigen Fällen eine planmäßige 14 jährige Schulzeit bedeuten würde. In der heutigen Zeit kann es sich kein Staat mehr leisten, planmäßig über 20 jährige Abiturienten zu produzieren, wenn man für diese gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt schaffen will.“, so Völzke abschließend.

  9. Nächste offene Kreisvorstandssitzung

    Liebe Freunde,

    die nächste offene Kreisvorstandssitzung findet am Dienstag, den 14.08.2012 in Nachrichtentreff in der Elisabethtenstraße 22 um 17.30 Uhr statt. Thema wird u.a. die Planung des nächsten Halbjahres sein.

    Bis dann

    Eure SU

  10. Schüler Union steht weiterhin zu G8

    Entgegen den Plänen der CDU Landesregierung wehrt sich die Schüler Union, Hessens größte politische Schülerorganisation, gegen das vorgeschlagene Konzept, künftig Gymnasien die Wahl zwischen 8- und 9-jähriger Schulzeit selbst treffen zu lassen, wozu der Vorsitzende der Schüler Union Darmstadt und Darmstadt-Dieburg Christoph Völzke Stellung nahm: „Derartige Forderungen sind nicht erforderlich. G8 ist ein gutes System. Der Schwerpunkt muss in der Zukunft auf dessen Verbesserung und nicht auf die aus diesem Vorhaben resultierende Verminderungen von Schulen mit G8 Angebot liegen.“.

    Weiterhin sieht die Schüler Union keine größere Wahlfreiheit, die durch diesen Vorstoß entstehen würde, da Eltern, die ihre Kinder nicht auf G8 Schulen schicken können, das sehr ausgeprägte Gesamtschulangebot wahrnehmen können.

    Die Rot-Grüne Opposition allerdings , die die Landesregierung hier ebenfalls kritisiert, tadelt aus komplett falscher Richtung: „Wer derartige Gelegenheiten nutzt, um nach der Überwindung anfänglicher Startschwierigkeiten von G8, populistische Forderungen, wie die komplette Abschaffung der 8 jährigen Gymnasialzeit zu stellen, reagiert hier ignorant und entpuppt sich als leichtsinnige Anfänger. Diese Reaktion zeigt einmal mehr, dass es den Herren-Schäfer Gümbel und Al-Wazir nicht um die Zukunft der hessischen Schülerschaft, sondern um unverantwortlich platte Ideologie geht.“, so Völzke abschließend.